Autor: kel

Nebliges, manchmal gar unwirklich unwirtliches Island? Hort unzähliger, scheinbar nie zuvor gehörter Klänge, immer wieder neuer Selbstfindungen bis hin zur gefühlten Verdoppelung des Bevölkerungs-Karma. Und jetzt kommt einer tatsächlich ganz ohne “son” oder “dóttir” im Namen, sondern einfach als Berndsen und bringt auch noch, nun ja, Farben mit, die niemand…

Endlich waren sie wieder zusammen: Lamb. Nachdem die verfrickelte TripHopInstitution zuletzt auf einigen sorgsam ausgewählten Festivals anhielt, eine äußerst hörenswerte Platte aufgenommen hatte und auch für 2012 vor Tatendrang sprüht, steht jetzt erst einmal das Hamburg-Konzert im Uebel & Gefährlich (23. November) vor der Tür. Wir finden das verdammt gut…

Ihr erinnert euch. Der Typ aus Die Bären sind los, der soziale Stunden ableisten muss weil er mal das Auto seines Chefs in einen vollen Pool geschubst hat. Und der nun vor dieser Horde Kinder aus der Südstadt steht um ihnen (ausgerechnet) Baseball-Schläger in die Hand zu drücken. Schöner Humor…

Boots Electric kommen ins Logo, das ist in etwa so wie zu Stonerrockklängen und mit einem Adler auf der Schulter gegen einen elektrischen Zaun zu pissen, nur eben viel geiler. Diese Konzertkritik aus Berlin hier fährt zwar noch mit gebremstem Schaum aber hey: Im Logo am 19. März – was…

Es gehört schon einiges dazu, die Knust-Tresenschlampe Karl Roschinsky ehrlich fassungslos zu sehen. Vor Begeisterung und fernab jedes Claudio Pizarro-Tores. Das letzte Trombone Shorty-Konzert an der Feldstraße sah einen solchen, bis heute nachhaltigen Moment. Fragen Sie den Roschinsky, Leser und das nächste Getränk dauert weit mehr als nur eine Sportzigarette…

Es ist eines dieser ganz, ganz wenigen Alben, die mich in diesem Jahr nachhaltig berührt haben: ”Wayside Shrines and the Code of the Travelling Man” von Jackie Leven. Zum Konzert im Knust ist es nicht mehr gekommen. Der wandernde Folkmusiker und fantastische Songwriter hat nun in der vergangenen Nacht seine allerletzte…

Erinnert sich wer an Electronic Beats? Ein Format der Telekom, das seinerzeit hauptsächlich in Köln das nicht eben kleine Palladium füllte. Mittlerweile schien die gute Idee etwas in der Versenkung oder auch im Ausland abgetaucht, gilt aber nach wie vor als bessere Adresse für zeitgenössische Beats. Mit dem kanadischen Tanz-Karo Azari…

Nächster Ausflug nach (oder auch in) Lüneburg, bitte sehr. Wir haben ja schon hier in Person der hochgeschätzten Kollegin (ms) den Konzerthallen-Dauergast Bernd Begemann und seine Zwölfte Chance sehr hoch am Wahnsinn aufgehangen. Folgerichtig schicken wir euch jetzt zum Konzert am 17. November im wunderprächtigen Salon Hansen: verlosung(at)concert-news.de | Betreff:…

… die Washington Bar? Fragten wir uns neulich anlässlich des 120. Geburtstages von Freddy Quinn und lauschten dessen Geschichte im Deutschlandfunk. Vielleicht nicht ganz so viel zu erzählen hat Gnill. Den retroskopischen Graf Zahl-Sänger stellten wir bereits hier seinerzeit vor und entschieden uns mit gutem Gewissen für eine Empfehlung des…

Wenn Mousse T. und Westbam feuchte Hände bekommen, muss es sich nicht notwendigerweise um das Konzert eines norwegischen Liederschreibers handeln. Oder doch?

Zeiten werden rauer, Menschen werden fremder, Entfernungen weiter. Da hilft oft Musik. In die man sich vergräbt, an der man sich festhält. Und wenn man sich verfangen hat in einem Song, dann könnte man diesen immer und immer wieder hören. Mit der nun erscheinenden 7” zu St. Thomas’ “The Cool…

Volbeat? Pah! Wir bieten noch voll mehr und verschenken für die beiden Jupiter Jones-Konzertabende in der Großen Freiheit 36 am 19. (ausverkauft) und 20. November (Restkarten) noch eben jeweils 2×2 Tickets. Wie das geht? Bitte:

Der Trentemí¸ller. Hier kannste noch was lernen für’s Leben. Nicht nur alleine die Flut an Arbeiten auf “Reworked/Remixed” ist da einen ganzen Tagesausflug wert. Ja, nö. Lernt man auch gleich mal, was es mit der “Kinematik” auf sich hat. Der Bewegung von Körpern, Punkten (und unseretwegen auch Empfindungen) ohne Beeinflussung…

Ja ist denn jetzt schon wieder Weihnachten? Audiolith kann leise und ohne verspannte Beckenmuskulatur, ohne Let’s dance und vielleicht sogar ohne Fuck Art? Der die oder das gigantische, egotronische Audiolith besorgt es mit einer Leichtigkeit, die Assyran the Wolf (hört euch mal “Ocean” an) und Pandoras.Box gefunden hat, auf Tauchgang in…

Nein, kein Ärzte-Konzert. Auch keine weiteren Worte über die verzichtbarste Band der Welt. Stattdessen: Mute Swimmer.