Du denkst, es ist weit vom Bahnhof Scheeßel zum Hurricane-Festivalgelände? Du warst noch nicht in Glastonbury.
Erst ein paar Tage her, dass sich die Festivalstrategen einiger “Mütter aller Festivals” in Bonn auf Einladung von Holger Jan Schmidt (BNPD) zur Green Events-Europe-Konferenz trafen. Mit dabei u.a. Teilnehmer aus Roskilde, vom Boom-Festival in Portugal, aus Montreux, Wacken, vom Hurricane, der Rheinkultur, vom PinkPop, aus dem NaturWatt, der Konzertkultour, und eben Prof. Ben Challis (re. im li. Bild) von den heiligen Kuh-Wiesen rund um das britische Dörfchen Glastonbury.
Wegstrecke dort von der nächsten erreichbaren Schienenhaltestelle zum grünen Gelände: ca. 17 amtlich vermessene Kilometer. Da lässt sich im Vorwege noch so schön jedes Bewusstsein für nachhaltige Festival-Kultur im Diskurs schärfen. Wenn ortskundige Shuttle-Busfahrer nicht mehr ganz duschechten Festivalrückkehrern den Zutritt zum Fahrzeug verweigern, ist das sinngemäßer (und Challis deutlich anzusehend anfressender) Dreck.
Ebenfalls dabei gewesen:
Ina Kahle (FKP Scorpio), die von zukünftigen Plänen berichtete, das Green Camping und Grüner Wohnen auf dem Hurricane weiter auszubauen. Mit eurer und unserer Hilfe. Wir bleiben am Ball. Für den Hinterkopf: 5% der 120.000 Besucher in Glastonbury reisen übrigens mit dem Fahrrad an. (kel)
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In Roskilde hält die Bahn auf dem Gelände…