Uff. Wakrat heißt die neue Band von Tim Commerford, den man sonst auch als Bassisten von Rage Against The Machine kennt. Und was ist das für eine grandiose, für eine interessante Band. Sie besteht aus – Zitat Commerford – “zwei Franzosen und einem amerikanischen Anarchisten, die modernen, aggressiven Punkrock spielt, um das System zu erschüttern.” Jetzt gibt es das erste Album. Und dieses Album ist einfach mal überragend gut geworden.
Erstmal die Fakten. Produziert haben Erik Colvin und die Band selbst, gemixt hat Brenden O`Brian (Pearl Jam, Red Hot Chili Peppers, Bruce Springsteen), gemastert Ted Jensen (Green Day, Alice In Chains, Norah Jones). Am Ende haben es neun Songs auf das Album geschafft, das heute via Earache Records (Napalm Death, Annihlator, Cult Of Luna) in die Läden kommt.
Und dieses Album ist überragend aggressiv und mitreißend geworden. Eingezählt, Tempo aufgenommen, “Sober Addiction” läuft und wir laufen mit. Es groovt wie Hölle, es ist roh und direkt und lärmig, es ist Punk, es ist Kopf, es ist so gut. Danach das fiese “The Number” mit seinem frickeligen Intro, bei dem dann auch mal ganz dezent die RATM-Vergangenheit durchscheint, und das bereits vorab veröffentlichte “Generation Fucked”, dieses … ach, hört selbst. Und tickt aus.
Und so geht es weiter und weiter und weiter. Wakrat fluchen und toben, schreien, rasen, punkrocken pausenlos weiter, zocken einen verdammten Hit nach dem anderen, nennen das mal “La Liberte Ou La Mort” oder “Pigs in A Blanket” und liefern damit mal eben das beste Punkrock-Album seit … seit Ewigkeiten ab. Sensationell. (mf)
