Mitte März releasten die wirklich großartigen Jack Pott via Dackelton (Grundhass, 3 Meter Feldweg, Friedemann) ihr wirklich großartiges Album “Bomben über Disneyland”. Ein Album mit Synthies und Bläsern, aber vor allem voller poppigen Punkrock und fabulösen Hits wie “Antiparty“, “Urlaub dem Balkon” oder “WTS“. Atemberaubend gut. Und bald live. Schon am 9. Juni spielt man mit Electric Six im Monkeys Music Club, am 22. Oktober besuchen Jack Pott das Indra.
Ihr spielt eine ganze Menge Konzerte. Wie seid ihr live denn so und was erwartet ihr von den Shows?
Unsere Liveshows sind ein wahres Feuerwerk der Gefühle. Wie bissige Hunde lassen wir einen Kracher nach dem anderen auf das Publikum los. Wie einen Zirkel lassen wir jede Hüfte kreisen. Jede Show ist vom Publikum und der Location her anders. Deswegen treten wir meistens ohne große Erwartungen an die Shows heran und geben bei jeder Show Vollgas.
Wie waren die Reaktionen auf den Titel eures Albums und wie kamt ihr auf den Titel eures Albums?
Den Titel “Bomben über Disneyland” hat Alex eines Abends irgendwo aufgeschnappt. Wir hatten bereits elf Songs aufgenommen und suchten krampfhaft nach einem übergeordneten Namen, der alle Lieder thematisch zusammenfasst. Die Metapher “Bomben über Disneyland” boot dabei eine geeignete Brücke zwischen den Songs, welche sich hauptsächlich mit der Adoleszenz beschäftigen. Ungünstig war es dann natürlich, ein Album mit dem Wort “Bomben” im Titel herauszubringen, während ein abscheulicher Krieg in Europa tobt. Diesbezüglich haben wir extra ein Statement veröffentlicht, um die eigentliche Bedeutung des Titels klarzustellen. Die Reaktionen darauf waren durchweg positiv und verständnisvoll.
Wie ist es so auf Dackelton und wie kam es überhaupt zum Deal?
5 von 5 Sternen! Wir sind wirklich mega zufrieden. Wir können jederzeit anrufen und uns mit dem noch so kleinsten Wehwehchen melden. Auch mit den anderen Bands vom Label wie Drei Meter Feldweg, Männi oder Grundhass sind wir mittlerweile ein Herz und eine Seele geworden. Es ist wie eine große Familie.
Interview: Mathias Frank
