Das klingt jetzt gar nicht so musikalisch? Stimmt, dennoch: Einen flotten Tusch bitte! Das Altonaer Theater bringt “Sophia, der Tod und ich” auf die Bretter, die die Welt bedeuten! Dieses starke Buch schafft es also auf die Theaterbühne. Kann das verkehrt sein? Nein! Kurze Einführung in die ganze Geschichte. Thees Uhlmann (Tomte-Frontmann, Rampensau bei Thees Uhlmann & Band, Buchautor), ja genau, schrieb ein (tolles) Buch! Mit dem Namen: “Sophia, der Tod und ich”.
Nachdem erst Tomte in den Käfig gesperrt wurden (den Buchvertrag erhielt er übrigens zur Zeit der “Hinter all diesen Fenstern”-Platte), die Solo-Karriere festgezurrt wurde, spukte auf einmal etwas ganz anderes durch den Raum. Dieses oben erwähnte Buch. Mit Lesungen und allem, was dazugehört. Sogar Wein. Jetzt wieder was Neues. Neugierde macht sich breit. Und dieses Mal kommt das Ganze nicht direkt von Thees. Es gibt nun also die Möglichkeit sich das bunte Treiben aus dem Buch im Theater anzusehen. Nicht nur mit dem innerlichen Auge sehen, was dem Protagonisten alles widerfährt auf seiner irrwitzigen Irrfahrt durch die Republik. Sondern, hinsetzen, Klappe halten, lachen und genießen. Quasi wie beim Buch. Für jeden, der dieses Buch nun nicht gelesen hat, aber doch interessiert ist, hier sind ein paar Worte des Altonaer Theater über den Inhalt:
“Als es an seiner Tür klingelt, ahnt der Mann nicht, dass sich sein Leben nun urplötzlich ändern wird: Er steht dem Tod gegenüber, der ihm sachlich mitteilt, dass er ihn jetzt mitnehmen werde. Er habe noch ungefähr drei Minuten zu leben. Als jedoch Sophia, die Exfreundin des Mannes, unerwartet zu den beiden stößt, beschließt der Tod, es mit dem kurzen Prozess nicht so genau zu nehmen. Zwischen den dreien entspinnen sich aberwitzige Diskussionen, in denen es um Himmel und Hölle, die besten Trinksprüche und das depressive Jobprofil des Todes geht. Das skurrile schicksalsverbundene Trio begibt sich auf eine spektakuläre Reise – denn eine Sache möchte der Mann vor seinem Tod unbedingt noch erledigen: Abschied nehmen von seinem achtjährigen Sohn, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, dem er aber Tag für Tag eine Postkarte schreibt.”
Wenn euch das alles anfixt, gibt es hier die Spielzeiten. Am 30. April findet die Premiere statt und vom 3. Mai bis zum 10. Juni gibt es die Möglichkeit eine Vorstellung zu besuchen. Kurz und knackig? Hingehen! Und viel Spaß! (rb)