Fünf Jahre ist es her, dass die wunderbaren Nothington ihr letztes Album veröffentlichten. Nun gibt es endlich den Nachfolger. Und dieser Nachfolger ist so gut, wie wir ihn uns erhofft haben, er ist schlicht großartig und das nächste Punkrock-Überalbum aus dem Hause Nothington.
“In The End” ist Punkrock zwischen Hot Water Music und Off With Their Hands, zwischen Broadway Calls und The Menzingers, dreckig, roh, bärtig und melodisch, hymnisch, wild, aufregend und mitreißend. Und im Grunde besser als von allen anderen. Denn besser als Nothington es hier machen geht es kaum. “Already There” eröffnet erschreckend direkt, schnell, auf den Punkt und wird dann im Refrain zum Monster. Kein Entkommen, nur Begeisterung, nur Freude.
Danach kommt schon das vorab veröffentlichte “Cobblestones“. Und da reden wir nicht drüber, das hören wir, das genießen wir, da merken wir, was diese Band alles kann. So viel.
Danach “The Lies I Need” mit Tempo, straight nach vorne, saustarkes Schlagzeug, grandiose Gitarre und tiefe Vocals, die Birne wackelt, der Bierdurst wächst. Am 9. März spielen im Hafenklang. Es wird sensationell. Und ebenso geht es hier weiter. Pausenlos, bis zum Schluss.
Ob mit weniger Tempo und mehr Lässigkeit bei “Burn After Reading” oder pompöser Verspieltheit bei “Things We Used To Say”, ob mit Pop-Punk bei “The Hard Way” oder opulenter Aggresivität bei “Nothing But Beaches”, ob mit klassischer Nothington–Euphorie bei “It Comes And Goes” oder finaler Großartigkeit beim rausschmeißenden Titeltrack – hier stimmt alles, hier gefällt alles, hier haben wir das nächste Punkrock-Überalbum aus dem Hause Nothington. (mf)
