Eine Überschrift, die exakt genau so lautet, wie das kommende Balbina-Album ab Mitte Februar? Ja. Weil “Fragen über Fragen” schon in den drei Worten (oder zwei) die Richtung ein bisschen vorgibt. Wer sich “Über das Grübeln” hinaus längere Zeit mit Stücken wie “Seife” oder der heraufziehenden “Regenwolke” umgibt, findet gefühlt mehr passgenau eingerichtete Sollbruchstellen als Werkzeuge in einem handelsüblichen Baumarkt. Warum? Weil Balbina es kann.
Und stellen sich nicht ebenfalls Fragezeichen in Reihe auf, wenn die Geschichte von gemeinsamen Momenten mit den Atzen (eher kurzweilig) und Herbert Grönemeyer (eher nachhaltiger) erzählt. Ganz herrlich derweil, diese latent marinierte Stimme, oft ein entzückend gepudertes Näschen über den entzündeten Dingen und doch tiefer in der Realität verhaftet als es einem vielleicht lieb sein mag. Ach, schwamm drüber, die wischt das mit Maeckes schnell weg. TippEx, klecks, klecks: concert-news präsentiert: Balbinaam 12. April im (Gr)Uebel & Gefährlich. (kel)
