Die Popakademie in Mannheim hat im Rahmen ihres Bandcoaching ja schon das eine oder andere Sternchen hervor gebracht – Revolverheld, Frida Gold, Auletta oder SIZARR sind nur einige der Sprösslinge, die sich von Baden-Württemberg aus den Weg durch den Rest des Landes geebnet haben. The Intersphere gehören ebenfalls in diese Liste und auch sie haben schon längst bewiesen, dass sie keine akademisch-verkopften Eintagsfliegen sind.
Der kommerzielle Durchbruch gelang den vier Alternative-Rockern allerdings erst 2012 – sechs Jahre nach der Bandgründung – mit ihrem dritten Album “Hold On, Liberty!”. Man kann sich also sicher sein: Hier sind Menschen mit Leidenschaft an der Musik am Werk, und niemand, der es auf den schnellen Euro abgesehen hat. Daher verwundert es auch nicht, dass The Intersphere vor allem viel Herzblut in ihre Live-Auftritte stecken. Konzerte spielen liegt der Band offenbar im Blut – denn wer schon zweimal bei Rock am Ring und auf diversen anderen Festivals im In- und Ausland gespielt hat, kann seine Sache nicht allzu schlecht machen.
Auch ihr neues Album “Relations in the Unseen”, das im März erschien, präsentieren The Intersphere wieder live auf Bühnen in ganz Deutschland. Tourten sie im Frühjahr zunächst als Support-Act für “Tides of Nebula” und Dredg durch das Land, stehen im Sommer erneut zahlreiche Festivalbesuche auf dem Programm. Wer dann immer noch nicht genug von gitarrenlastigen Songs mit der richtigen Mischung aus Melancholie und Rocker-Attitüde hat, kann sich jetzt schon auf den Herbst freuen. Am 11. Oktober spielen The Intersphere im Hamburger Logo – natürlich präsentiert von concert-news. (mu)
