Falle getappt, wenn du Die Heiterkeit als Hamburger Schülerinnen benennst. Ist nämlich total Wurst oder alternativ auch veganer Käse. Leipzig (das neue Berlin), Berlin (das FriedrichsXain-Berlin) und Hamburg (das so gar nicht Berlin) stehen da als Koordinaten wie X, Y und Z beieinander für den Herstellungsprozess von “Monterey”, das sich sehr über die Einordnung als “das Album danach” unter Moses Schneider freuen dürfte. Also doch ein Hamburger Schülerlotse?
Ach, eh’ alles HipsterHirngespinste. “Daddy’s Girl” und “Wohin gehst du, Cary Grant” heißen die neuen Mitgrölhym(n)en, die natürlich gar keine sind, denn Entschleunigung ist immer noch oberstes Gebot über all den subtil angelegten New Waves, Pauken und Trompeten, Frühlingsjungen, Fabriken und müden Pferden. Das wirkt dann nach einer Weile trotzdem schon spürbar ein bisschen wie vom Lasso befreit, hellhöriger und irgendwie beseelter als neulich noch im Gruenspan vor den Goldenen Zitronen. Ein schönes, charmant vereinnahmendes Album ist “Monterey” geworden, das Platz lässt für Die Heiterkeit an deiner Seite. Wenn du magst. 13. März | Goldener Salon im Hafenklang (kel)
