Augen zu und durch. So hält es der junge Norweger für gewöhnlich bei seinen Konzerten, wenn er in seiner Musik zu versinken und nahezu dahin zu schmelzen scheint. Als einer der kreativen Köpfe des norwegischen Künstler-Konglomerats Spoontrain veröffentlichte er 2011 sein Debut Album “Chiaroscuro”, welches einem dichten Klangteppich bestehend aus Gesang, Streichern, Gitarren, Chören und dem unverwechselbaren Klavier des Protagonisten gleichkommt.
Die von süßer Melancholie getragenen Songs finden sofort den Weg in den Gehörgang, wo sie sich einnisten, sich winden und quälen und schließlich dort verweilen. Zu bewundern gab es Einar Stray übrigens zuletzt beim Reeperbahnfestival, wo er im Rahmen seiner 2012-Tour u.a. die neuen Songs seiner aktuellen EP “For The Country” vorstellte. Ganz besonders war auch am selben Tag der Gang unter die Elbe, wo diese Besonderheit stattfand. (Dank an ”They Shoot Musicâ€)
Und wer den blonden Mann (fast hätte ich in Anspielung an so viel Hanseatentum Hans gesagt) bisher live ganz verpasst haben sollte oder einfach nicht genug von ihm bekommen kann, sollte sich am 7. Mai unbedingt im Nachtasyl einfinden. Norwegerpulli an, Augen zu, Vorhang auf – concert news präsentiert: Einar Stray. (kw)