Zeit, endlich über unsere erste Juni-Präsentation zu sprechen. Allah-Las, am 12. Juni im Molotow. Wir sind keine Hype-Experten, wir sind kein NME. Aber wenn diese Band nicht Jung & Alt begeistern, mittelfristig mittelgrosse Hallen füllen und zeitgleich Cover zieren wird … dann wissen wir es tatsächlich nicht.
Die Jungen sagen “wie geil ist das denn?”, endlich mal was wirklich Neues. Die Alten sagen “kommt ja alles wieder, aber was ist das denn, verdammt?” Wenn Herr Doebeling im Rolling Stone eine 7″ bespricht, verdient das generell mal Aufmerksamkeit. Dass die Preise bei Discogs für die ersten Singles sogleich die Atmosphäre verlassen, daran hat er dann aber sicher nur Teilschuld.
Nerv der Zeit? Zeit in jedem Fall mal wieder für Kinks’eske Töne. Early Sixties. Glasklare Stimmen, AaaaaaAhaaa’s, geschnittene Gitarren und bügelfaltiges Schlagzeug-Spiel. Da bedient eine Band Sehnsucht und Sommerträume. Nick Waterhouse hat seine Finger im Spiel? 3/4 der Band hat bei Amoeba in Los Angelos gearbeitet? Einiges wird klarer für uns liebhaberische Beobachter. Wunderbar jedenfalls alles, was die Band bislang in Rillen gepresst hat. Allah-Las, wir freuen uns auf euren ersten Hamburg-Auftritt und präsentieren hier sehr gerne! Hört mal rein. Das Album gibt’s bei Michelle Records, die Tickets bei Theaterkasse Schumacher. (dis)