Und genau eben dunkel sind Orchestral Manoeuvres in the Dark ja gerade nicht (mehr). Nicht einmal waren sie es ehrlicherweise wirklich auf ihren ersten Alben, als Werke wie “Architecture & Morality” noch so etwas abgaben wie den akustischen Kleinbaukasten für frühe Hobbytroniker. Und wer von uns hat sich nicht schon einmal dabei ertappt, erfolglos den Beat der holden Maid von Orleans auf dem Tisch mitzuklöppeln? Bekommt. Ihr. Nicht. Hin.
Dass Orchestral Manoeuvres in the Dark-Konzerte (und ja, wir finden, der voll ausgeschriebene Name darf auch heute noch sein, selbst wenn OMD eigentich schon lange nur noch OMD sind) heute inklusive einiger früher Songs wie “Tesla Girls” oder “Enola Gay” eine pumpende, pluckerige Parade phänomenaler PopFlummis sind, ist ein Riesenbuhei quer durch 24 minus 8 Jahre Bandgeschichte. Hingehen und mitspringen! Ein neues Album ist bis dahin ganz am Rande auch noch fertig. 21. Mai | Docks. (kel)