Lärm. Mit diesem Wort hätte der ein oder andere Besucher des MGMT-Konzerts 2008 im Uebel & Gefährlich die Musik der Vorband bezeichnet. Da konnten auch die typischen Rockstarposen und Gitarrenverenkungen nichts mehr retten, egal wie wild sie waren. Doch natürlich ist das nur die eine Seite des Sounds und Auftretens von A Place To Bury Strangers.
Zum einen war das Echo nach einem Headliner-Auftritt ziemlich genau ein Jahr später am gleichen Ort ganz anders: Die Begeisterungsstürme gingen von “Wiederholung nötig” bis “sensationell”. Zum anderen hat sich die Musik der Band mit der Veröffentlichung eines weiteren Albums und einer EP deutlich weiterentwickelt. Der Noise-Rock mit einem Mix aus atmosphärischen Psychedelic, Shoegaze und Wall of Sound-Elementen ist deutlich zugänglicher und eingängiger geworden. Auf der diesjährigen EP “Onwards To The Wall†sind mit ”So Far Away†und dem Titeltrack wieder kleine Hits versteckt.
Im Juni gibt es von A Place To Bury Strangers außerdem ein neues Album mit dem Namen “Worship”. Das vorab verfügbare “You Are The One” lässt Gutes hoffen, gibt aber auch der Lärm-Fraktion neues Pulver. Die Band selbst sagt dazu auf spin.com: “Every sound on the album is made by us and our tools. Tools created by us, used on no other recordings, and purposefully built for this project.” Die 2009 geforderte Wiederholung findet nun endlich statt und zwar am 23. April im Hafenklang . Sensationeller Lärm halt. (ak)