Unterhaltung auf dem diesjährigen Dockville Festival während des Auftritts von Yuck: Person A: “Die Band klingt total wie die Band mit ‚Amylase‘.” Person B kann dies nicht ganz glauben, hört noch einmal genauer hin und ist ebenfalls überzeugt: Beide Bands spielen die Gitarren auf die gleiche Art und Weise. Für dieses Phänomen gibt es eine einfache Erklärung. Zwei der Mitglieder von Yuck haben früher bei der Band mit “Amylase” gespielt, die bei Kennern auch unter dem Namen Cajun Dance Party bekannt war.
Während Letztere wie eine wild gewordene Kindergartengruppe klangen, haben Yuck sich auf eine Mischung aus Shogaze, Noise Rock und Indie Rock spezialisiert. Am 23. Oktober gibt es das Ganze im Molotow zu bewundern. Passend dazu ist gerade eine Special Edition des selbstbetitelten Debütalbums erschienen, dessen sechs zusätzliche Stücke den alten in nichts nachstehen. Eine Veröffentlichung in Deutschland ist allerdings noch unklar. (ak)