Browsing: Album

Wenn bei íšlfur Eldjárn Zuhause in Reykjavik das Telefon klingelt, ist es möglich, dass sich am fernen Ende der Leitung die städtische Müllabfuhr meldet. Nicht etwa allerdings weil der kreative Kopf wieder einmal alles falsch getrennt hat. Im Gegenteil. Irgendein isländischer Mitbürger war es, der den Müll mit Keyboard-Teilen oder Resten…

Tori, bist du das? Nein. Nicht die Amos. Julia Marcell singt hier. Okay, die klingt nicht wie das Cornflake Girl, aber stimmlich ist sie ähnlich stark. Hier gucken:

Wenn das keine veritable Verwirrung war neulich. Nun sind aber alle Namens-Zweifel um die selbsternannten Indie-Nostalgiker Alaska beseitigt und die Arbeit an “These Sacred Floors” ist ebenfalls glücklich abgeschlossen.

Wicked, Alter. (hed) p.e. kommen. Am 4. Dezember ins Knust. Was für eine sackstarke Live-Band, was für eine arschlässige G-Punk-Formation. Im Gepäck haben sie natürlich ihr aktuelles “Truth Rising”-Album und neue Monster wie “No Rest For The Wicked”. Hören. Gucken. Freuen. Wie wir. Bald mehr. (mf)

Urlaub in Polen gehen. Genau, da wiederholen wir uns. Und blenden im folgenden kurzen Interview mit Georg Brenner noch einmal ein paar Band-Jahre zurück. Obendrauf gibt es aber auch noch Tickets für das kommende (letzte) Hamburg-Konzert am 21. September im Haus 73 zu gewinnen: verlosung(at)concert-news.de | Betreff: “Urlaubsbeginn”. Also los.

Das siebente, selbstbetitelte Album (Vö: 2. September) des Norwegers Sondre Lerche seit 2002 bringt herbstlichen Duft ins Haus. Kann ja jeder behaupten? Geschieht aber tatsächlich im jazzigen Entspannungsmodus, der wie auf Federn zu Boden schwebt, viele Folk-Anleihen nimmt und auch ein paar schwermütige Arrangements über den Weg kehrt.

Verträumte Melodien, die am ehesten klingen, wie sich ein Sommerurlaub anfühlt – das ist die Musik die Jack Tatum alias Wild Nothing macht. Gitarre, Synthesizer, harmonische Gesänge und ein bisschen Melancholie und Nostalgie hat er in einen Topf geschmissen und so das Album “Gemini” geschaffen.

Passt für viele zur spätsommerlichen Jahreszeit. Urlaub in Polen lassen zwölf Jahre Bandgeschichte ausklingen und gehen ein paar letzte Wochen auf Tour. Am 21. September wird parallel dazu das finale Album “Boldstriker” aus dem unaufgeräumtesten Indie-Bastelkeller des Landes erscheinen.

Eben noch in Scheeßel. Und klasse. Jetzt bald in der Großen Freiheit 36. Man darf davon ausgehen, dass es wieder klasse wird. Denn ey, wir reden von Flogging Molly. Und die Band kann was. Sieht man hier. Und kennt man von ihrem “Speed Of Darkness”. Starkes Album, immer noch. Am…

Früher ging Hedonismus mal so: Die Eurythmics, Bowie, Yello, Numan oder Skunk Anansie holten dich in eine Welt auf schneeweißem Grund, deren Schampuskübel und sonderbaren Farbpaletten noch nicht notwendigerweise von angestrengten Dauerstrom-Skeletten unter dünner Haut konterkariert wurden. Heute dagegen sollen Dancepop-Bands wie Bullmeister (6. Oktober | Uebel & Gefährlich Konzert…

Wir sind eine Woche zu spät dran, aber das lag nur daran, dass Talking To Turtles uns noch von ihren Live-Qualitäten überzeugen sollten. Letzte Woche Donnerstag die Vorstellung ihres Albums “Oh, The Good Life” und am Tag danach noch ein Schaufensterkonzert bei Michelle Records. Fazit? Man kann nicht genug von…

Natürlich hagelt es ab morgen Kritiken und Analysen, werden Textfragmente auf Bissfestigkeit geprüft und überhaupt sind ein Thees Uhlmann-Album und (erst recht mal) die Reaktionen darauf ähnlich spannend wie ein Sieg oder die Niederlage in Minute Neunzig plus Drei. Wir haben daher mal die Redaktion im kollektiven Urlaub aufgeschreckt und…

Wenn eine US-Indierock-Band ihr erstes Album ernsthaft “Ameritown” nennt, möchte man für einen Tag mal Mitarbeiter einer dieser Rating-Agenturen sein. Wenn dann noch dieselbe Bande ihre neue Bassistin vor dem zweiten Album als “das Beste, was uns passieren konnte” beschreibt und kurz darauf in Serien wie “Melrose Place” gespielt wird, könnte…

“Wir spielen keine Popsongs”, schreit es aus der Mitte von “Antirockstars” (Vö: 26. August) hinaus. Was hier auf dreizehn Stücken manchmal klingt, als seien Montreal ihre Söhne, stammt allerdings aus der Underberg-Heimat Rheinberg, hört auf den smarten Namen Betontod und befindet sich im zwanzigsten Jahr der Bandgeschichte.

OMD, Sigur Ros, die Fleet Foxes und die Mumforschen Söhne in einem Aufguss? Da haben wir uns ja was gewagt im November 2010. Und gefühlte zwölf Monate später? Immer noch. Am 13. September in der Astra Stube zusammen mit Spring Leads You Home Tonight: Die fabelhaften Meursault aus Edinburgh. Ein…

Der Blick verweilt einen Moment auf der Presseinfo. Final Flash (23. September | Reeperbahnfestival) sollen demnach auserkoren sein, dem gemeinen Radiohörer Shoegaze-Musik zu erklären. Anfangs klingt “Homeless” (Vö: 26. August) dann nach einer sehr abgespeckten Pink Floyd-Variation, während das Bandlogo sich sanft über die Hügel des dämmernden Tages legt.

Endlich mal wieder eine debile Überschrift. Aber auch Freude über The Sea (wir waren hier schon begeistert), weil die Band vor ihrem Auftritt beim Seaside Rendezvous zunächst übermorgen (22. August) The Kills supporten wird (Docks).

Nee, “Geheim-Konzert” in Hamburg halt am 28. August. Amazon hier mit den Regeln und der Teilnahme. Derweil wurde soeben das “richtige” Thees Uhlmann-Konzert (concert-news präsentiert) am 29. Oktober vom Gruenspan in die Große Freiheit 36 verlegt. Ui. (kel)