Es dauert nur wenige Momente, es braucht nur die ersten Tönen von “Down The Hill” und man weiß, dass dieses ein besonderes Album ist. Es scheppert, es ist roh, es ist aus der Garage – und es ist voller Ehrlichkeit, Intensität und Leidenschaft. Hier sind Liebhaber am Werk und das hört man. Zwölf Songs und 49 Minuten lang.
Musikalisch so richtig zu fassen sind Barrels nicht. Sicher, irgendwie sind sie Indie und früher Emo, sie sind auch frühes New York und melodischer Hardcore und ganz sicher kein moderner Unsinn. Aber sie sind auch euphorische Punkmusik (“Read Between The Lines”) und sie sind Soundgarden-Grunge (“All Ears”), sie sind auf die Fresse (“Rewind The Tape And Press Play Again”) und sie sind kalifornische Melodie (“Come Around”). Sie sind dunkel und wütend und hin und wieder lächelnd. Und dabei immer – kein Witz – richtig, richtig, richtig gut! Hier gibt es die Platte zu kaufen.
Live gibt es Tim Meyer (Schlagzeug), Daniel Garwels (Bass), Anselm Klumpp (Gitarre) und Frederic Klemm (Gitarre, Stimme) am 5. April in der Astra Stube. Pflicht-Termin. Echt mal. (mf)
