Maxi-Singles. Kennt. Ihr. Noch? War so ein Phänomen der Achtziger. War Vinyl und im Gefühl der Unendlichkeit. Andere erinnern sich an die scheinbar unendlichen dynamischen Prozesse beim Hörerlebnis. Wiederum andere an sinnlos aufgepumpte Lieder. Im Moment der Begegnung mit Half Moon Run allerdings wünscht ich sie mir zurück, diese 12”-Maxi-Schelle. Gar nicht mal der dumpfen Bässe wegen, die entfachen hier zwischen Sonne & Mond alleine keine Enzyme im Bauch. Doch drehen sich nicht, Vorsicht in der Suggestivfrage, also drehen sich nicht gar viele Half Moon Run-Lieder so hübsch & behände auf kleinstem Radius im Kreise, dass man sie gar gerne auf viel größerer Fläche ausbreiten möchte? Bei genauerem Hinsehen: Nein, auf keinen Fall.
Denn auf “Sun Leads Me On” als auch auf “Dark Eyes” durchbrechen die Kanadier immer wieder in den überaus richtigen Momenten die Gefahr der Dauerschleife, des Kreiselmomentums, der Langweile. Stattdessen wird gerne mal ein Schleifchen ums Lied kunstvoll festgezurrt um dem Drama zu genügen. Indie-Folk-Lemminge dieser Stadt, folgt dem Ruf in die Fabrik am 23. Februar (concert-news präsentiert). Hilfreich unterstützen könnte euch dabei die folgenden Gästelistenplätze: verlosung(at)concert-news.de | Betreff: “Mondlandung”. Teilnahmebedingungen hier. Viel Glück. (kel)
