Bockt einfach. Und geht weiter gut rein, gut durch. Der Abend ist gerettet, hier und jetzt wird gefeiert, gesungen, nur selten der Kopf geschüttelt, an früher gedacht und sich vorgefreut. Denn die alten Helden kommen, die Backyard Babies sind wieder da. Und wir können es kaum erwarten, Dregen und Co. am 5. November in der Markthalle beim Posen zu beglotzen. Wenn sie uns die alten Schinken um die Ohren hauen, die verschwitzen Schweden-Hymnen, ihren rotzigen Glam-Punk, ihr “Stockholm Syndrome”, ihren “Brand New Hate”, ihren “U.F.O. Romeo”.
Und wenn es obendrauf auch neue Sachen gibt. Im August veröffentlichten sie “Four By Four“, ihr erstes Album seit sieben Jahren. Und zum Teil kann das was, das ist manchmal wirklich gut. Niemand will und darf und kann und soll es mit den frühen Meisterwerken wie “Total 13” oder “Diesel And Power” vergleichen, das wäre nicht fair. Aber gehörig mögen darf man “Four By Four” und Songs wie “I’m On My Way To Save Your Rock N Roll” oder “Th1irt3en Or Nothing” ganz sicher. Und live darf und muss man diese Nummern dann auch massiv abfeiern. Weil sie einfach bocken. Und gut reingehen, gut durchgehen. (mf)