Neues Jahr, neue Konzerteindrücke. An dieser Stelle gibt es wieder einen schön kompakten Rückblick auf den letzten Konzertmonat. Bitteschön, hier der Chor des Monats Januar:
*** Royal Blood (11.1., Große Freiheit 36) In die Freiheit hochverlegt. Womit? Mit Recht! Geiler Scheiß!! (cR) *** Stars (21.1., Knust) Ohne Erwartungen in ein wundervolles Konzert gestolpert. Die Kanadier waren in Höchstform und sogar die ganzen neuen Lieder brachten auf einmal Spaß. Was für ein schöner Abend! (eh) *** Gisbert zu Knyphausen und Kid Kopphausen-Band (22.1., Knust) Zweiter Abend in Folge im Knust. Dieses Mal mit großen Erwartungen hingegangen und leider etwas enttäuscht worden. Die Versionen der Kid Kopphausen-Band lassen den Funken einfach nicht überspringen und erst als Gisbert die Zugabe allein und nur mit Akustikgitarre gab, war für ein bis zwei Lieder das Gefühl da, dass zu Gisberts Konzerten gehört. Schade! (eh)
*** Sofar Sounds (23.1., irgendwo in Eppendorf) Sofar Sounds Hamburg hatte drei Bands im Gepäck: Hope, Small Fires und Naomi Wachira. Erstere Beiden eher ruhig, sphärisch, entspannt-elektronisch. Wachira dagegen voller Kraft und Energie ohne Verstärker und Mikrofon. Schöne Atmosphäre, nette Leute, tolle Musik: Diese Wohnzimmerkonzert-Reihe hat einen neuen Fan! (eh) *** Funeral For A Friend (27.1., Hafenklang) Zurück zu den Wurzeln, zurück zum Hardcore, zurück in die kleinen Clubs. Alles richtig gemacht, liebe Funerals. Ausverkaufter Laden, eine gute (No Bragging Rights) und eine sehr gute Vorband (Fjort) und dann eine gute Stunde Druck und neue Lieder und alte Hits und beste Stimmung. Geht doch. (mf)
*** Tour of Tours (30.01., Grünspan) Bei so einem Line-Up kann gar nichts mehr schief gehen. Tim Neuhaus, Honig, Town of Saints, Jonas David und Ian Fisher sowie Mitmusiker zusammen auf einer Bühne, das kann nur großartig werden und wurde es auch. Sie nahmen extra für die Tour einen gemeinsamen Song auf, mit dem sie das Konzert auch gestartet und beendet haben: Song of Songs, wie passend. Brilliant: Jonas David. Entertainer des Abends: Ian Fisher und Kumpel Ryan Carpenter. Wer das verpasst hat ist selbst schuld. (dr)
