Kein Wörterbuch-Eintrag, nirgends. Hat sich das Submotion Orchestra sehr schön ausgedacht. “Submotion” kann man nämlich nicht übersetzen, zumindest nicht in gängiges Deutsch. Kann man sich also selbst einen Reim drauf machen, am besten über die Musik, denn um die gehts ja. Und wenn man sich da erstmal reingegroovt hat, gibt es eigentlich nichts Naheliegenderes als dieses Wort: Bewegung, ja. Aber (meist) eher ruhige, eben irgendwo unter der zwingenden Grenze. Macht das Ganze aber nicht weniger aufregend, denn unter der Oberfläche brodelt es. Zumal – auch hier ist der Name Programm – die siebenköpfige Band aus Leeds ihren elektronischen Soul mit großer Besetzung inklusive heißem Bläsersatz bestreitet.
Schon am 22. November gilt es, die Bewegungen im mojo Jazz Café zu fühlen oder einfach hemmungslos auszuleben. Im Gepäck hat das Submotion Orchestra dann auch das dritte, einen Tag vorher denm Gig in Hamburg erscheinende Album “Alium”. Concert-news präsentiert Euch diese jazzig-soulige Combo mit dem größten Vergnügen. (jb)