Ist das etwa? Ja das ist er. Der Sohn vom großen Leonard, der heute erst bei Michelle und dann im Stage Club spielt. Adam Cohen ist in der Stadt und stellt die Lieder seines “We Go Home“-Albums vor, das im September auf Cooking Vinyl erschien. Und das ziemlich schön geworden ist.
Weil es irgendwie ehrlich wirkt. Echt und aus dem Herzen. Denn Adam Cohen versucht hier weder, seine Wurzeln zwanghaft zu verbergen und zwingend Neues schaffen zu müssen. Noch ruht er sich auf seinem Namen aus und kopiert seinen Daddy. Nein, er macht sein Ding und bewegt sich ziemlich souverän zwischen Singer/Songwriter, Gospel, Folk und Pop. Manchmal mit Klavier, manchmal Ukulele und manchmal auch mit Cowboyhut. Und am Ende nicht immer sensationell gut, aber gut genug, um sich als Freund leiserer Klänge den Herren heute einmal live anzuschauen. Oder zweimal … (ptk)
