Ende April releasten Casino Blackout ihre “Hinterhof Poesie”, ein Album voller Pop, Post-Hardcore, Punk, ein Album mit Gästen von Marathonmann und Ghí¸stkid – ein richtig gutes, sehr, sehr vielseitiges Album! Bitte einmal “Anti Ich” und einmal den Titeltrack hören. Und dann live gucken, schon am 20. Mai spielen mit Our Mirage im Logo. “Die Musik von Our Mirage knallt einfach total, ist aber gleichzeitig auch sehr melodisch, das finden wir geil und freuen uns total darauf, zusammen durch die Republik zu touren”, sagen uns Jan und Flo. “Bisher haben wir uns lediglich letztes Jahr ganz kurz auf einer gemeinsamen Show in Köln kennengelernt. Da dort so viele verschiedene Bands am Start waren, sind wir leider erst spät – quasi zwischen Tür und Angel – ins Gespräch gekommen.”
Und wie wird das live sonst so? Was dürfen wir erwarten und was erwartet ihr von den Shows?
Tour ist einfach abschalten vom Alltag. Mit der ganzen Truppe endlich wieder auf Klassenfahrt. Ok, es kann schon echt auch manchmal harte Arbeit sein, aber wenn dann das Intro läuft, du stehst mit leichter Aufregung im Bauch auf der dunklen Bühne und es geht los, dann ist das alles vergessen. Das wird ein unbeschreiblich schönes Gefühl werden – auf, neben und vor der Bühne. Wir stecken noch mitten in der Live-Vorbereitung und Proben. Wir wollen einfach so gut wie möglich vorbereitet mit dem neuen Material auf die Bühne steigen. Es läuft bisher echt gut. Die Leute können sich auf wundervolle Live-Erlebnisse mit ganz viel Schweiß und ganz viel “Hinterhof Poesie” freuen.
Mit wem würdet ihr außerdem gerne mal spielen?
Realistisch und unrealistisch? Naja, Eine gemeinsame Show mit Rancid, Blink 182 oder auch Good Charlotte wäre schon echt unvorstellbar krass. Oder: ein Slot auf der Flogging Molly’s Salty Dog Cruise. Da wären dann in einem Rutsch sämtliche Traumszenarien abgedeckt… The Distillers, Flogging Molly etc. At Flogging Molly: Schickt uns ein
Wie kam es zu den Zusammenarbeiten mit den Leuten von Marathonmann und Ghí¸stkid auf dem Album? Und wie entstanden dann die gemeinsamen Songs?
Wir hatten während des Entstehungsprozesses von “Hinterhof Poesie” das Glück, einige Shows spielen zu dürfen, sowohl mit Marathonmann als auch mit Ghí¸stkid. Mit beiden Bands ist eine enge Freundschaft entstanden. Wir hatten bei den Songs “Wir gegen uns” und “Anti Ich” das Gefühl, dass wir den Nummern mit einem Feature gegebenenfalls noch einen besonderen Vibe geben können. Dass wir mit Michi von Marathonmann und Sushi von Ghí¸stkid genau die passenden Leute an den Start bekamen, war ein echter Glücksgriff. Wichtig war uns, dass wir keine Feature machen um einfach ein Feature zu haben. Prämisse war: Es muss dem Song guttun. Beide Künstler haben das perfekt umgesetzt und wir sind sehr froh darüber.
Interview: Mathias Frank
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