Es gibt hier ein paar Lieder, die kapiere ich nicht. Ein paar wenige kommen mit Sunshine Reggae, übertriebener Poppigkeit und Elektronik. Verwirrend. Aber das Allermeiste? Meisterhaft. Am Ende ein Meisterwerk. Wieder einmal. Heute erscheint “Puro Amor” von den Broilers.
“Puro Amor” von den Broilers. macht im Grunde da weiter, wo man mit “Noir” und “(sic!)” aufgehört bzw. angefangen hat. Die volle Packung Pathos, musikalische Euphorie, allerdickste Gefühle, Gänsehaut an jeder Ecke, das Album läuft und läuft und läuft – und begeistert. Das weiß man übrigens direkt beim Opener “Nicht alles endet irgendwann”: Opulenz, Trompeten, Broilers, danke sehr. Schön, dass sie wieder da sind. Vier Jahre nach dem letzten Album.
14 Songs sind auf “Puro Amor”, manche, siehe oben, sind musikalisch mutig, anders … oder albern? Vielleicht ein bisschen zu viel. Aber vielleicht muss man sich die einfach mal live anhören. Wie passend: Am 23. Juli 2022 präsentieren wir euch die Broilers in Hamburg / Open Air am Volkspark.
Anderes muss man auch mal live erleben. Weil es so großartig ist. Die klassischen Broilers-Hymnen
“Nach Hause kommen/Zurück zu mir” und ganz besonders “Porca Miseria”, das bereits bekannte “Gib das Schiff nicht auf!” (Zeile: “Auf offener See wird geholfen, du Schwein”) und “Diktatur der Lerchen”, der wunderbare Offbeat-Brecher “Schwer verliebter Hooligan” – und noch viel mehr. So viel. So gut. (mf)

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