Dänemark, Heimat von Volbeat, Illdisposed und Van Der Vaart, Heimat von: Ghost Iris. Was für eine Band, was für starke Musikanten. Und was haben die für ein famoses neues Album gemacht. “Apple Of Discord” ist frisch auf Long Branch Records (Black Orchid Empire, 22, Black Map, Everlast) erschienen, am 14. März stellen sie es im Logo als Support von Soen vor. Support, bei allem Respekt vorm Headliner: Was für eine Verschwendung!
Wobei das Package natürlich schon stimmig erscheint, schließlich fühlen sich beide Bands in progressiveren Gefilden zuhause. Nur das Ghost Iris eben noch mehr, so finde ich, Dampf haben, mehr Metal und Core sind, derber sind … besser sind! Und eben ganz besonders auf “Apple Of Discord”.
Da trifft allerfeinstes Geballer und große, erhabene, noch erhabenere Momente, peinlichfreier Pathos auf lässiges Gegrunze und einen Monster-Groove nach dem anderen, auf djentischen Metalcore und Metallica-Riffs, auf schwarzen Metal und bunten Hardcore. Verdammt, so viel, so gut.
Zehn Songs gibt es auf dem Album, unter anderem mit Support von Chad Ruhlig von For The Fallen Dreams und Tyler Shelton von Traitors, sicher nicht alle werden Ghost Iris am 14. März im Logo spielen können. Weil sie schließlich auch noch Songs aus den früheren Super-Alben wie “Blind World” spielen sollten. Und weil sie ja nur der Support sind. Was für eine Verschwendung … (mf)
