“Rattenstark” nannten wir die Sache damals und “ein großes Fest der guten Laune“. Die Rede war von To The Rats And Wolves und ihrem damals aktuellem Album “Neverland” mit wundervollen Liedern wie ”Wild At Heart†und ”Suburban Romance”. Doch dann? Schauten wir sie uns im Vorprogramm von Atreyu an:
Musikalisch waren To The Rats And Wolves stark wie auf Platte und Lieder wie “Blackout” oder “Suburban Romance” machten durchaus Spaß. Aber: Penetrant geschrienes “Macht Lärm”, “Kommt nach vorne” und “Alle Hände hoch”-Gekeife ab dem ersten Moment und eine Wall Of Death vor dem dritten Song mit dann auch weniger als 15 Persönchen wirkten einfach arg und vor allem viel zu albern. Und machten eine Menge kaputt. Dazu verpackte sich der Sechser in lächerliche Bemalungen zwischen Waterworld und Wes Borland und setzte mit ihrem “Remmidemmi”-Cover noch einen drunter. Denn hey, “Remmidemmi”, von Deichkind, in Hamburg, der Stadt, aus der der Song kommt und der hier schon durch war, bevor er nur Bremen und dann das ganze Land erreicht hatte. Wusste man in Essen wohl nicht.
Nun, das ist jetzt gut ein Jahr her und wir freuen uns auf die nächste Runde To The Rats And Wolves. Am 2. September erscheint das neue Album “Dethroned”, der neue Song “Riot” wurde bereits verfilmt, am 4. September spielt die Bande im Hafenklang. Und hoffentlich ohne “Remmidemmi” … (mf)
